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Hilfskräfte zu Fachkräften machen – so geht es

Der Fachkräftemangel macht kreativ. Neben neuen Formen des Recruiting, etwa im Ausland, können Unternehmen vor allem vorhandene Ressourcen nutzen. Neben der Aktivierung oder Reaktivierung von bekannten Fachkräften (Frauen in Teilzeit, Rentner usw.) gehen manche Unternehmen neue Wege und versuchen aus einfachen Hilfskräften Fachkräfte zu machen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die teilweise sogar gefördert werden können.

Allgemein
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Zwei Industriearbeiter mit Schutzhelmen und Warnwesten beraten in einer Produktionsanlage über einen Plan für optimales Personalmanagement.
Foto: © stock.adobe.com/KANGWANS

Potenziale zur Qualifizierung von Helferinnen und Helfern gibt es in Berufen, bei denen Helferinnen und Helfer und Fachkräfte einen berufsfachlichen Bezug zueinander haben, zum Beispiel Helferinnen und Helfer und Fachkräfte in der Altenpflege. Qualifizierungspotenziale von Helferinnen und Helfern gibt es, wenn es in einer Berufsuntergruppe viele arbeitslose Helferinnen und Helfer gibt, für die es nicht genügend entsprechende Stellenangebote gibt und gleichzeitig Fachkräfte dringend gesucht werden. Dies war im Jahr 2022 bei insgesamt 38 Berufsuntergruppen der Fall. Die Fachkräftelücke in diesen Berufsuntergruppen beträgt insgesamt gut 120.000 offene Stellen und damit etwa ein Drittel der Fachkräftelücke für Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung insgesamt. Das hat eine Studie im Auftrag von KOFA, dem Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, ergeben. Zur Studie geht es hier: https://www.kofa.de/media/Publikationen/Studien/Helfer_als_Potenzial_zur_Fachkraeftesicherung.pdf

KOFA stellt in dem Zusammenhang einige Tools zur Verfügung, mit denen der Bedarf und die Kompetenzen der in Frage kommenden Mitarbeiter ermittelt werden können. Zudem gibt es Tipps und Hinweise auf die verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen und entsprechende Förderungsmöglichkeiten. Mehr dazu unter Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen ohne Berufsabschluss – KOFA

Quelle: KOFA

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