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Neue Formel für die Beitragsberechnung im Übergangsbereich

Zum Januar 2024 ändert sich in der Sozialversicherung einiges. Dazu gehört auch die Beitragsberechnung im Übergangsbereich (Gleitzone). Zunächst ändert sich der Übergangsbereich selbst, denn der beginnt nicht mehr bei 520,01 Euro, sondern künftig erst bei 538,01 Euro. Das ist der Erhöhung der Entgeltgrenze für Minijobs geschuldet.

AllgemeinSozialversicherung
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Ein Taschenrechner mit dem Wort „Beiträge“ auf dem Display, das auf Deutsch „Beiträge“ im Zusammenhang mit Humanressourcen bedeutet, auf Finanzdokumenten platziert und mit einem Stift an der Seite versehen.
Foto: © adobe.stock/Zerbor

Dann gibt es einen neuen Faktor F, der für die Umrechnung des tatsächlichen in das beitragspflichtige Entgelt im Übergangsbereich benötigt wird. Durch die Erhöhung des durchschnittlichen Zusatzbeitrags in der Krankenversicherung wird der Faktor F für 2024 auf 0,6846 festgesetzt.

Die Berechnung erfolgt im ersten Schritt durch die Ermittlung der beitragspflichtigen Einnahme, die mit Hilfe des Faktor F ermittelt wird. Formel: Formel 1,1160637482 x AE – 232,1274965800. Daraus wird der Gesamtbeitrag berechnet.

Im zweiten Schritt wird das für den Arbeitnehmeranteil heranzuziehende Entgelt ermittelt. Formel: 1,3679890560 x AE – 735,9781121751. Aus diesem Betrag wird dann der Arbeitnehmeranteil an den Beiträgen berechnet.

Im dritten Schritt wird der vom Gesamtbeitrag der Arbeitnehmeranteil abgezogen und so der vom Arbeitgeber zu zahlende Beitragsanteil ermittelt.

In der Praxis sollten Sie sich besser auf Ihr Abrechnungsprogramm oder einen der Gleitzonenrechner verlassen, die von mehreren Sozialversicherungsträgern angeboten werden.

Quelle: L+G Redaktion

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