Free

Neue Geringfügigkeitsrichtlinien veröffentlicht

Die Minijob-Reform zum 1. Oktober 2022 wirft ihre Schatten voraus. Die Spitzenverbände der Sozialversicherung haben ihre Geringfügigkeitsrichtlinien überarbeitet und an die ab Oktober 2022 geltende Rechtslage angepasst. Die wichtigsten Änderungen in Stichworten:

Sozialversicherung
Lesezeit 1 Min.
Bunte Holzbuchstaben mit der Aufschrift „Minijob“ auf einer Holzoberfläche, im Hintergrund Euro-Banknoten.
Foto:©AdobeStock/Victor
  • Die Entgeltgrenze für Minijobs wird auf 520 Euro erhöht.
  • Die Grenze wird dynamisch und jeweils an die Veränderung des Mindestlohnes angepasst.
  • Basis dafür sind zehn Arbeitsstunden wöchentlich.
  • Unvorhersehbare Überschreitungen der Entgeltgrenze sind nur noch bis zu zweimal innerhalb eines (Zeit-!)Jahres zulässig.
  • Dabei darf das Entgelt nicht mehr als das doppelte der Entgeltgrenze betragen.
  • Für Arbeitnehmer, die am 30.9.2022 aufgrund ihres Entgelts zwischen 450 Euro und 520 Euro versicherungspflichtig waren, bleiben das im Rahmen einer Übergangsregelung. Diese ist befristet bis Ende 2023. Die Betroffenen können sich von der Kranken- (und damit von der Pflege-) und der Arbeitslosenversicherungspflicht befreien lassen. Auch die Befreiung von der Rentenversicherung (als Minijobber) ist dann möglich.

Die überarbeiteten Geringfügigkeitsrichtlinien können Sie hier herunterladen: 

Microsoft Word – GeringRL_16-08-2022.doc (datakontext.com)

Diesen Beitrag teilen: