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Neues Meldeportal löst sv.net ab

Die elektronische Ausfüllhilfe sv.net ist wohl den allermeisten Betrieben bekannt. Die Anwendung wurde zur Unterstützung der Unternehmen im Rahmen der Verpflichtung zur elektronischen Datenübermittlung von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt. Die etablierte Anwendung wird jetzt abgelöst durch das neue Meldeportal. Dieses hat – erstmals – auch eine rechtliche Grundlage, womit für die Sozialversicherungsträger jetzt die Verpflichtung besteht, diese Unterstützung anzubieten.

Sozialversicherung
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Hände tippen auf einer Laptop-Tastatur, während sanftes Sonnenlicht vom Hintergrund hereinscheint und sich auf die Personalverwaltung konzentriert.
Foto: © stock.adobe.com/golubovy

Derzeit läuft noch ein Praxistest, ab Oktober 2023 wird das Portal freigeschaltet. Zunächst läuft sv.net noch parallel, wird aber 2024 abgeschaltet.

Wie schon bei sv.net werden keine Berechnungen durchgeführt, wohl aber die üblichen System- und Logikprüfungen.

Neu ist die Funktion des Online-Datenspeichers (Cloud-Funktion). Insbesondere für kleine Arbeitgeber (bis zu 10 Beschäftigte) besteht damit die Möglichkeit die Daten zentral zu speichern und sie damit auch dem Betriebsprüfdienst elektronisch zur Verfügung zu stellen (ist vorgeschrieben seit 2023). Weiterer Vorteil: Die für die Arbeitnehmer eingegebenen Daten bleiben erhalten und müssen nicht – wie bisher bei der sv.net-online-Version – bei jeder Meldung neu eingegeben werden.

Mit dem Zugang zum Meldeportal wird der von der EU gemäß dem Online-Zugangsgesetz (OZG) und der EU Single Digital Gateway-Verordnung vorgeschriebene einheitliche Zugang umgesetzt.

Registrierung und Zugang erfolgen über die aus dem Steuerverfahren bekannte ELSTER-ID als zentrales Unternehmenskonto.

Mehr Informationen, auch zu den Kosten für die Nutzer finden Sie auf der Internet-Plattform www.sv-meldeportal.de.

Quelle: itsg

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