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Anpassungen im Zahlstellenmeldeverfahren

In der Fachkonferenz „Meldungen des GKV-Spitzenverbandes“ wurde beschlossen, dass ab dem 01.01.2020 die Zahlbeträge bei laufenden Versorgungsbezügen auf die monatliche KV-Beitragsbemessungsgrenze zu begrenzen sind - denn für die Bewertung der Beitragspflicht und der Ermittlung des maximal beitragspflichtigen Versorgungsbezuges ist es nicht erforderlich, dass eine Krankenkassen Zahlbeträge oberhalb der BBG gemeldet bekommt.

Folgende Auswirkungen hat dies auf das Meldeverfahren und bereits bestehende Versorgungsbezüge:

1. mit der ersten Änderungsmeldung der Zahlbetrag auf die BBG zu reduzieren,

2. jeweils im Januar bei Änderung der BBG eine Änderungsmeldung abzugeben,

3. keine Änderungsmeldung bei Gewährung einer Einmalzahlung oder Dynamisierung mehr erforderlich.
Unter www.gkv-datenaustausch.de > Zahlstellen-Meldeverfahren ist das ausführliche Änderungsprotokoll sowie die Datensatzbeschreibung in der Version 3.01 gültig ab dem 01.01.2020 verfügbar.

Quelle: alga-Competence-Center, bearbeitet durch Diana Keller

Foto: © macgyverhh/Fotolia.com

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