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KVdR: Vorversicherungszeiten gerechtfertigt

Die erforderlichen Vorversicherungszeiten bei Eintritt in die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) haben nach Ansicht der Bundesregierung ihre Berechtigung. Der Gesetzgeber beschränke bereits seit 1977 den Zugang zur KVdR, indem bestimmte Vorversicherungszeiten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfüllt sein müssten, teilte die Bundesregierung am 13.2.2019 mit.

Wer als Rentner die Vorversicherungszeit nicht erfülle und freiwillig in der GKV versichert sei, habe Beiträge auf alle beitragspflichtigen Einkünfte zu entrichten. Die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV führe dabei nicht zwangsläufig zu einer höheren Beitragsbelastung gegenüber pflichtversicherten Rentnern in der KVdR. Während KVdR-Mitglieder nur die Hälfte der Beiträge tragen müssten, erhielten freiwillig Versicherte einen Beitragszuschuss in entsprechender Höhe.

Hinsichtlich möglicher Härtefälle im Zusammenhang mit den im Rentenalter zu zahlenden Krankenversicherungsbeiträgen gehe es im Kern nicht um ein krankenversicherungsrechtliches Problem, sondern um eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung zur Vermeidung von Altersarmut, heißt es weiter. In der Privaten Krankenversicherung (PKV) gälten eigene Regeln bei Hilfebedürftigkeit. Zudem gebe es Möglichkeiten der Prämienreduzierung. Auch privat versicherte Rentner erhielten einen Zuschuss zu den Beiträgen.

Quelle: Bundesregierung

 

Foto: Pixabay