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Insolvenz – Wichtige Aufgaben für HR

Die Vorhersagen sind dunkel: Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland wird sich 2020 im Vergleich zu den Vorjahren dramatisch erhöhen. Wie stark genau, vermag noch niemand zu sagen. Doch die Prognosen zeigen, dass ein für HR bisher eher exotisches Thema durchaus relevant werden kann. Wir geben Hinweise, was im Falle eines Falles zu tun ist.

Vor der Insolvenz

Neben der Buchhaltung sind die Mitarbeiter im HR-Bereich meist die ersten, die von einer drohenden Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens erfahren. Spätestens dann, wenn der Chef anweist, die Gehaltszahlungen ein paar Tage hinauszuzögern, Überweisungen an Finanzamt und Krankenkassen nicht mehr pünktlich rausgehen.

Bei allen Versuchen, das Unternehmen doch noch zu retten, spielt der Personalbereich eine wichtige Rolle. Denn in vielen Unternehmen sind die Personalkosten der maßgebende Faktor. Andererseits sind Einsparungen an dieser Stelle nicht immer einfach zu realisieren. Trotzdem gibt es einige mögliche Maßnahmen wie Kurzarbeit, Verzicht auf übertarifliche, nicht vertraglich gesicherte Zahlungen, vorübergehende Arbeitszeitabsenkungen usw. Leider sind in der Praxis noch immer Kündigungen das probate Mittel – mit allen Folgen für die Zukunft, wenn dann die Fachkräfte fehlen. Zudem wirken Kündigungen vergleichsweise langsam (Kündigungsfristen, Kündigungsverbote) und führen oft zu Verfahren vor den Arbeitsgerichten – mit unsicherem Ausgang.

>> Lesen Sie den vollständigen Artikel in der LOHN+GEHALT 5/2020

 

 

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