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Entwicklung des Fachkräfteangebots bis 2040

Die so genannten Baby-Boomer scheiden in den nächsten Jahren in großer Zahl aus dem Arbeitsleben aus. Sie hinterlassen eine große Lücke im Bereich der Fachkräfte. Wie groß die Lücke letztlich sein wird bzw. ob und wie sie aufgefüllt werden kann, ist Inhalt eines Reports des Instituts der deutschen Wirtschaft. Dabei werden verschiedene Szenarien durchgespielt, weil die tatsächliche Entwicklung von vielen Faktoren abhängig ist. Neben der Nutzung vorgezogener Renteneintritte spielt insbesondere die Wanderungsbewegung von Fachkräften aus und nach Deutschland eine wichtige Rolle.

 

In einem nach aktuellem Stand besonders plausiblen mittleren Szenario liegt der Rückgang an Fachkräften bei 3,1 Millionen oder 8,8 Prozent. In jedem Fall wird es dabei zu einer starken Verschiebung zwischen den akademischen und den beruflich qualifizierten Erwerbspersonen kommen. So steigt die Zahl von Ersteren bis zum Jahr 2040 in allen betrachteten Szenarien noch stark an, wohingegen bei Letzteren ein viel stärkerer Rückgang als bei den Fachkräften insgesamt zu verzeichnen ist. Die deutsche Wirtschaft muss sich also nicht nur darauf einstellen, dass das Fachkräfteangebot insgesamt zurückgeht, sondern auch, dass sich seine Zusammensetzung stark verändern dürfte.

 

Der Report kann kostenfrei heruntergeladen werden unter https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2021/IW-Report_2021-Fachkraefteangebot-2040.pdf

 

Quelle: IW-Köln

 

Teaserfoto: © Adobe Stock/EtiAmmos