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Erweiterte Meldepflichten bei geringfügigen Beschäftigungen

Zum 01.01.2022 werden die Meldepflichten des Arbeitgebers bei einer geringfügigen Beschäftigung erweitert.

  • Bei kurzfristig Beschäftigten muss in der Anmeldung zusätzlich angegeben werden, wie der Arbeitnehmer in der kurzfristigen Beschäftigung krankenversichert ist. Dabei wird unterschieden zwischen einer gesetzlichen Krankenversicherung und einer privaten bzw. anderweitigen Absicherung im Krankheitsfall. Der Nachweis des Krankenversicherungsschutzes ist zu den Entgeltunterlagen zu nehmen.

 

  • Neu ist auch, dass die Einzugsstelle den Meldepflichtigen nach Eingang einer Anmeldung unverzüglich mitteilt, ob für den Beschäftigten weitere kurzfristige Beschäftigungen bestehen oder in dem vorausgehenden Zeitraum bestanden haben.

 

  • In den Entgeltmeldungen für geringfügig Beschäftigte sind die Steuer-ID und die Steuer-Nr. des Arbeitgebers anzugeben.

 

  • Spätestens mit der Jahresmeldung 2021 muss für geringfügig entlohnte Arbeitnehmer die tatsächliche Krankenkassenzugehörigkeit angegeben werden. Diese Information wird im Zusammenhang mit der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigt.

 


Teaserfoto: © Adobe Stock/skywalk154

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