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Per Fahrrad durch die Krise

Company Bike mobilisiert deutschlandweit Mitarbeiter mit Dienstfahrrädern. Wir sprachen mit Geschäftsführer Markus Maus über den Aufwind des Radverkehrs in der Coronakrise, die steuerlichen Vorteile eines Dienstfahrrades – und über die Trends für die Zukunft.

 

Herr Maus, Jens Spahn hat bei seiner ersten Pressekonferenz zur Coronakrise empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden und das Fahrrad als infektionssicheres Verkehrsmittel stärker zu nutzen. Wie wirkt sich diese Empfehlung auf das Verhalten Ihrer Kunden aus?

Das Fahrrad als Verkehrsmittel gewinnt immer weiter an Bedeutung – im Moment bekommt dieser Trend durch die Empfehlungen von Gesundheitsminister Spahn sogar zusätzlichen Rückenwind. Mit dem Fahrrad ist es auch in der aktuellen Phase möglich, infektionssicher mobil zu bleiben und sich zu bewegen – auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit.

Mit einem Dienstfahrrad-Programm können Unternehmen ihre Mitarbeiter mobilisieren, ohne dass dem Unternehmen zusätzliche Kosten entstehen. Und die Mitarbeiter erhalten die Möglichkeit, ein hochwertiges (E-)Bike steuerbegünstigt und zu geringen monatlichen Raten zu fahren. Einige unserer Kunden motivieren Ihre Mitarbeiter daher derzeit besonders stark, diese Vorzüge in diesen Zeiten zu nutzen.

 

In den Städten besitzen immer mehr Menschen gar kein eigenes Auto mehr – sondern nutzen die Angebote der Verkehrsverbünde, welche mittlerweile die Nutzung von Bus, Bahn, Auto, E-Roller, etc. kombinieren. Sind diese Angebote eine Konkurrenz für das Fahrrad als Verkehrsmittel?

Ich sehe die Angebote der Verkehrsverbünde nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung und als einen zusätzlichen Motor für die notwendige Verkehrswende. Die Corona-Pandemie hat starke Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, bietet aber auch eine Chance, die Zukunft zu gestalten und die Entwicklungen hin zu einer zukunftsfähigen, umweltfreundlichen Mobilität zu beschleunigen. Ich bin mir sicher, dass der Radverkehr in Deutschland noch sehr viel Wachstumspotential hat. Allein der Ausbau der Infrastruktur könnte zu einer spürbaren Veränderung führen. Je schneller, komfortabler und unkomplizierter das Radfahren in unseren Städten wird, desto mehr Menschen werden auf ein Fahrrad umsteigen.

 

Werden sich diese Trends auch nach der Krise weiter fortsetzen?

Die Auslastung des öffentlichen Verkehrs ist aufgrund der Corona-Pandemie teilweise um 70-80% zurückgegangen, natürlich auch, weil viele Mitarbeiter im Homeoffice sind. Aber aktuell wird vor allem in der Stadt und auch in der Freizeit deutlich mehr geradelt. Selbst Leute, die früher nie ein Fahrrad genutzt haben, sind jetzt regelmäßig per (E-)Bike unterwegs. Ein nicht unerheblicher Teil dieser „neuen Radler“ wird mit Sicherheit auch nach der Krise dabeibleiben, weil sie sich nach einem Sommer auf dem Fahrrad fitter und gesünder fühlen werden – und das Radeln einfach Freude macht!

 

Vergleich Dienstwagen / Dienstfahrrad

 

Dienstwagen

Dienstfahrrad

Zu versteuernder geldwerter Vorteil

1% (0,25% der UVP für E-Autos bis 40.000 Euro UVP, 0,5% für teurere E-Autos und Hybridfahrzeuge, die min. 40 km elektrisch fahren können)

 

0% (bei Übernahme der kompletten Leasingraten durch den Arbeitgeber, ansonsten 0,25% der UVP)

Verfügbarkeit

Angebot steht nur ausgewählten Mitarbeitern zur Verfügung

 

Angebot ist für alle Mitarbeiter nutzbar

Kosten für den Mitarbeiter (falls der Arbeitgeber die Leasingraten nicht übernimmt)

Die monatlichen Leasingraten sind modellabhängig und liegen schnell bei mehreren hundert Euro.

 

Günstige monatliche Raten (ab ca. 10 – 175 Euro)

Kaufoption nach Ende der Laufzeit

Keine Kaufoption

Kaufoption nach 36 Monaten zu einem geringen, Anbieter abhängigen Restwert. Ersparnisse von bis zu 50% der UVP sind möglich.

 

 

Quelle: LOHN+GEHALT