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Fragen aus den ARGEn

Fragen aus den ARGEn

Die bundesweit stattfindenden, regionalen Arbeitsgemeinschaften Entgeltabrechnung garantieren die stetige Aktualisierung und Verbesserung Ihres Wissensstandes durch konkrete und umfassende Informationen über neue Rechtsnormen und aktuelle Rechtsprechung sowie deren praktische Umsetzung.

 

Lesen Sie hier die aktuellen Fragen der ARGE-Mitglieder und deren Beantwortung durch unsere Experten!

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Fragen aus den ARGEn

Die bundesweit stattfindenden, regionalen Arbeitsgemeinschaften Entgeltabrechnung garantieren die stetige Aktualisierung und Verbesserung Ihres Wissensstandes durch konkrete und umfassende Informationen über neue Rechtsnormen und aktuelle Rechtsprechung sowie deren praktische Umsetzung.

 

Lesen Sie hier die aktuellen Fragen der ARGE-Mitglieder und deren Beantwortung durch unsere Experten!

FRAGE: Seit dem 01.01.2022 ist das rvBEA-Verfahren für die Arbeitgeber verpflichtend. Könnte der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber in Verbindung mit der 57er-Meldung noch untersagen, die Daten zu melden?
Hat die Entgeltumwandlung Auswirkungen auf den Mindestlohn?
Wenn ja, dürfen wir mit ausdrücklicher freiwilliger Zustimmung des Arbeitnehmers in diesem Fall den Mindestlohn unterschreiten?

FRAGE: Laut BMF-Schreiben vom 18.11.2021 ist die Vereinfachungsregelung mit 15 Tagen pro Monat für die Pauschalversteuerung eines Arbeitgeberzuschusses gem. § 40 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) mit 15 Prozent nicht mehr anzuwenden, wenn der Arbeitnehmer aufgrund einer arbeitsrechtlichen Festlegung typischerweise an weniger als an fünf Tagen pro Woche an der ersten Tätigkeitsstätte tätig sein soll. Welche Auswirkungen hat das auf eine zeitlich befristete Homeoffice-Tätigkeit? Wäre das als arbeitsrechtliche Festlegung zu interpretieren?
Hat die Entgeltumwandlung Auswirkungen auf den Mindestlohn?
Wenn ja, dürfen wir mit ausdrücklicher freiwilliger Zustimmung des Arbeitnehmers in diesem Fall den Mindestlohn unterschreiten?

Frage: Uns stellen sich einige Fragen im Zusammenhang mit dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 16.12.2020 zur Neuregelung von Einmalzuzahlungen bei Dienstwagen im Hinblick auf die Reduzierung des geldwerten Vorteils. Ab wann ist das BFH-Urteil anzuwenden? Wirkt sich das Urteil auch auf Bestandsfälle aus, und was passiert, wenn die Nutzungsdauer nachträglich verlängert wird? Welche Nutzungsdauer ist bei Kauf-Fahrzeugen anzusetzen?
FRAGE: Wir bieten unseren Mitarbeitern Jobräder in Verbindung mit einer Entgeltumwandlung an. Nun möchten auch vermehrt Arbeitnehmer, deren Entgelt im Niedriglohnbereich liegt, davon Gebrauch machen. In dem Zusammenhang haben wir zwei Fragen:

Hat die Entgeltumwandlung Auswirkungen auf den Mindestlohn?
Wenn ja, dürfen wir mit ausdrücklicher freiwilliger Zustimmung des Arbeitnehmers in diesem Fall den Mindestlohn unterschreiten?

Frage: Welche Auswirkungen hat das Besprechungsergebnis vom 11.11.2021 zum Zusätzlichkeitserfordernis im Beitragsrecht in der Abrechnungspraxis?

Frage: Ab dem 01.01.2022 tritt eine Änderung bei der Pfändbarkeit einer Weihnachtsvergütung ein. Wir zahlen das Weihnachtsgeld mit der Dezemberabrechnung aus. Welche Pfändungsfreigrenze gilt, wenn die Abrechnung für Dezember 2021 erst Anfang Januar 2022 erfolgt? Ist der Abrechnungsmonat oder der Zahlungsmonat relevant?
Frage: Können wir einem Arbeitnehmer zusätzlich zu seinem Dienstwagen ein E-Bike überlassen? Wie erfolgt dann die Ermittlung des geldwerten Vorteils für die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte?
FRAGE: Einige unserer Arbeitnehmer haben mehrere „alte“ Verträge zur betrieblichen Altersversorgung (bAV). In dem Zusammenhang haben wir zwei Fragen:
Muss der Arbeitgeber-Zuschuss pro Vertrag berechnet werden?
Welche Reihenfolge gilt bei mehreren Verträgen?
FRAGE: Wenn ein Kind pandemiebedingt durch die Eltern betreut werden muss, besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Kinderkrankengeld. Wie verhält es sich bei Eltern, die sich in Kurzarbeit befinden?
FRAGE: Da der Arbeitgeber-Zuschuss für ersparte Sozialversicherungsbeiträge ab 01.01.2022 auch für „alte“ externe EntgeltuWie berechnet sich der Jahreszeitraum für den Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a IfSG? Handelt es sich um ein Kalenderjahr oder um ein Zeitjahr, das mit dem ersten Tag der Entschädigungszahlung beginnt?
FRAGE: Da der Arbeitgeber-Zuschuss für ersparte Sozialversicherungsbeiträge ab 01.01.2022 auch für „alte“ externe Entgeltumwandlungsvereinbarungen zu zahlen ist, stellt sich uns folgende Frage: Arbeitnehmer wandeln aus einer Einmalzahlung bis zu 1.752,00 Euro in eine Direktversicherung nach § 40b EStG a. F. um, was zu einer Ersparnis von Sozialversicherungsbeiträgen führt. Die pauschale Lohnsteuer wird vom Arbeitnehmer getragen. Ab 2022 entsteht ein Anspruch auf einen Arbeitgeber-Zuschuss. Wie wird dieser Arbeitgeber-Zuschuss steuerlich behandelt? Ist er steuerfrei oder wird er pauschal versteuert? Wenn eine Pauschalversteuerung erfolgt, geht die Pauschalsteuer dann zu Lasten des Arbeitnehmers oder des Arbeitgebers?
FRAGE: Für unsere tariflichen Mitarbeiter haben wir in diesem Jahr eine Pflegezusatzversicherung eingeführt, für die der Arbeitgeber den monatlichen Beitrag in Höhe von ca. 30 Euro übernimmt. Unserer Meinung nach handelt es sich hierbei um einen Sachbezug, auf den wir die 44-Euro-Freigrenze anwenden können. Können wir bei einem Arbeitnehmerjubiläum dem Jubilar noch zusätzlich einen Gutschein über 50 Euro geben, ohne dass dadurch eine Steuerpflicht entsteht?

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