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Anhebung der Altersgrenzen für Beamte

Die Bundesregierung hält an der Anhebung der Altersgrenzen für die Beamten und Richter des Bundes fest. Das geht aus dem "zweiten Bericht der Bundesregierung zur Anhebung der Altersgrenzen von Beamtinnen und Beamten und Richterinnen und Richtern des Bundes" hervor.

In ihrer Begründung schreibt die Regierung, das schrittweise Anheben der Altersgrenze auf 67 Jahre wirke der demografischen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt entgegen und bremse die Gefahr des Fachkräftemangels. Weiterhin hätten Untersuchungen ergeben, dass ein längeres Erwerbsleben für die Beschäftigten keine Bedrohung, sondern vielmehr eine Chance für mehr Wohlstand und Teilhabe darstelle. So sei beispielsweise der Anteil aller Erwerbstätigen im Alter von 54 bis 65 Jahren zwischen 1996 und 2014 deutlich gestiegen, ohne dass sich der Großteil über- oder unterfordert gefühlt habe.

Ferner weist die Regierung darauf hin, dass sie eine Reihe an dienst- und tarifrechtlichen sowie personalpolitischen Maßnahmen ergriffen habe, die auf eine längere Erwerbstätigkeit ausgerichtet seien.

 

Markus Matt mit Material der Bundesregierung

 

(Foto: © Rawpixel/Fotolia.com)