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Editorial: Im Schlaraffenland?

Liebe Leserinnen und Leser,


der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung wird im kommenden Jahr sinken, der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung wird 2018 ebenfalls geringer und auch die Insolvenzgeldumlage wird aufgrund abnehmender Pleiten in der deutschen Wirtschaft erneut fallen. Die gute Beschäftigungssituation beschert volle Kassen im System der sozialen Sicherung und auch die Steuereinnahmen befinden sich auf Rekordniveau. Leben wir im Schlaraffenland?

Zumindest sind die Aussichten für das Neue Jahr angesichts solcher Meldungen gut, zumal es auch ohne neue Bundesregierung in Deutschland prächtig zu laufen scheint. Dennoch – es bleibt viel zu tun und gerade unsere Branche sieht sich gewohnt vielen Entwicklungen und Veränderungen gegenüber. Wir müssen achtsam und gründlich arbeiten, um die korrekte Abwicklung einer wachsenden Anzahl von Entgeltabrechnungen zu bewerkstelligen.

Auch der kommende Jahreswechsel bringt eine Vielzahl von Gesetzesänderungen mit sich, zum Stichtag 1. Januar ist wieder vieles anders. Doch was erwartet uns konkret in 2018? Die vorliegende Ausgabe beschäftigt sich im Kern mit exakt dieser Frage. Unsere Autoren haben Ihnen in ausführlichen Beiträgen sämtliche Änderungen zusammengestellt und auch wichtige Arbeiten zum Jahresabschluss für Sie zusammengefasst. Als zusätzlichen Service bietet Ihnen unsere traditionelle alga-Checkliste eine kompakte Hilfe für den Jahreswechsel und auch die Aufbewahrungsfristen für Ihre Unterlagen finden Sie in diesem Heft.

Das unangenehme Thema Pfändung spielt leider auch in der Weihnachtszeit eine Rolle, in kaum einem anderen Bereich werden so viele Fehler gemacht wie bei der Pfändungsabwicklung im Rahmen der Entgeltabrechnung. Besonders heikel ist in diesem Zusammenhang die Bearbeitung von Unterhaltspfändungen, welche erheblichen Besonderheiten unterliegt. In welcher Reihenfolge sind die Gläubiger zu bedienen? Wo liegt der Unterschied zwischen „vorrangig“ und „bevorrechtigt“? Unser Autor Frank Müller beantwortet Ihnen diese und andere Zweifelsfragen zu diesem Thema.

Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Arbeit und anschließend einen ruhigen und besinnlichen Jahresausklang.

Ihr Markus Matt

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