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Einigung bei der Mutterschutz-Reform

Die Bundesregierung hat in Sachen Reform des Mutterschutzes nun in den strittigen Punkten eine Einigung erzielt. Hier die wichtigsten Punkte:

 

  • Für Schülerinnen, Studentinnen, Praktikantinnen und Selbstständige Frauen soll der Mutterschutz fortan auch gelten.
  • Mütter von Kindern mit Behinderung sollen künftig zwölf Wochen Mutterschutz nach der Geburt bekommen, also vier Wochen mehr als bisher.
  • Bei Fehlgeburten wird der Kündigungsschutz auf wenigstens vier Monate nach der Geburt ausgeweitet.
  • Die Arbeitszeitbeschränkungen für Schwangere sollen gelockert werden, die werdenden Mütter sollen künftig selbst entscheiden können, ob sie an Sonntagen oder Feiertagen arbeiten möchten. Dem Bundesfamilienministerium zufolge wird für Arbeitszeiten zwischen 20 und 22 Uhr im Zusammenspiel mit dem Arbeitgeber ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

 

Das Gesetz soll nach dem Willen der Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode in Kraft treten.

 

Quelle: alga-Competence-Center

 

(Foto: © deanm1974/Fotolia.com)