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Gesetzliche Altersbezüge steigen zum 01.07.2017

Ab dem 01.07.2017 steigen für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner die Renten spürbar an. Nach den nun vorliegenden Daten des Statistischen Bundesamtes und der Deutschen Rentenversicherung Bund steht die Rentenanpassung zum 01.07.2017 fest. In Westdeutschland steigt die Rente um 1,90 %, in den neuen Ländern um 3,59 %. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 % des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 94,1 %).

Die höhere Rentenanpassung im Osten beruht auf der dort höheren Lohnentwicklung. Damit verbessert sich die Ausgangslage für ein einheitliches Rentenrecht in Ost und West. Nach dem Entwurf des Rentenüberleitungs-Abschlussgesetzes wird ab dem 01.07.2018 die Angleichung des aktuellen Rentenwerts (Ost) an den Rentenwert in den alten Ländern in sieben Schritten angeglichen, bis ab 01.07.2024 ein einheitlicher Rentenwert in ganz Deutschland gelten wird.

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) erklärte: „Die umlagefinanzierte Rente ist und bleibt die zentrale Säule unseres Alterssicherungssystems – gerade in Zeiten niedriger Zinsen. Gute Löhne und ein hoher Beschäftigungsstand sorgen weiter für eine stabile Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Renten folgen den Löhnen - im Alter profitieren damit die, die die gesetzliche Rente zuvor erarbeitet und mit ihren Beiträgen getragen haben. So funktioniert der Generationenvertrag. Wir werden dieses System auch in Zukunft stabil, verlässlich und gerecht halten. Auch die Generationen der Zukunft sollen darauf vertrauen können.

 

Quelle: Pressemitteilung Bundesministerium für Arbeit und Soziales#

 

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