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Nach den statistischen Aufzeichnungen der obersten Finanzbehörden der Länder haben die Lohnsteuer-Außenprüfungen im Kalenderjahr 2021 zu einem Mehrergebnis von 729,3 Mio. Euro geführt. Von den insgesamt 2.582.132 Arbeitgebern wurden 70.193 Arbeitgeber abschließend in 2021 geprüft. Es handelt sich hierbei sowohl um private Arbeitgeber als auch um öffentliche Verwaltungen und Betriebe. Im Kalenderjahr 2021 wurden durchschnittlich 1.900 Prüfer eingesetzt.
Das BMF hat mit Datum vom 30.05.2022 ein Schreiben zur lohnsteuerrechtlichen Behandlung von Zuschüssen des Arbeitgebers für Aufwendungen des Arbeitnehmers für den öffentlichen Personennahverkehr während der Geltungsdauer des sog. 9 Euro-Tickets veröffentlicht.
Zur Abfederung der Corona-Folgen haben Bundestag und Bundesrat mehrere Steuer-Erleichterungen für Bürger und Wirtschaft in zwei Entlastungspaketen beschlossen.
Der Zinssatz bei Steuernachzahlungen und -erstattungen gemäß § 233a AO soll zukünftig 1,8% im Jahr (0,15% pro Monat) statt 6 % im Jahr betragen. Die Bundesregierung hat am 02.05.2022 ihren Gesetzentwurf dazu in den Bundestag eingebracht. Die Neuregelung dient der Umsetzung einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 08.072021 (1 BvR 2237/14 und 1 BvR 2422/17).
Der Finanzausschuss des Bundestages hat am 11.05.2022 den Weg für eine umfassende steuerliche Entlastung der Bürger freigemacht. Die Koalitionsfraktionen der Bundesregierung stimmten für den von ihnen eingebrachten Entwurf eines Steuerentlastungsgesetzes 2022, nachdem sie zuvor mit zwei Änderungsanträgen die Zahlung einer Energiepreispauschale von 300 Euro und eines Kinderbonus von 100 Euro in den Entwurf eingefügt hatten.
Bereits im Vorgriff auf die anstehenden Steuerentlastungen im Rahmen des „Steuerentlastungsgesetzes 2022“ veröffentlichte das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die überarbeiteten Entwürfe der Programmablaufpläne für den Lohnsteuerabzug 2022
Ebenfalls am 04.04.2022 veröffentlichte das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die letztmalige Fortführung der Konsultationsvereinbarung mit den Niederlanden über die steuerliche Behandlung des Arbeitslohns von grenzpendelnden Arbeitnehmern.
Am 04.04.2022 veröffentlichte das Bundesministerium der Finanzen (BMF) die letztmalige Fortführung der Konsultationsvereinbarung mit Österreich über die steuerliche Behandlung des Arbeitslohns von grenzpendelnden Arbeitnehmern.
Das Bundesfinanzministerium der Finanzen (BMF) veröffentlichte am 17.03.2022 ein Anwendungsschreiben zu den steuerlichen Maßnahmen zur Unterstützung der vom Ukraine-Krieg Geschädigten. Mit dem Schreiben gibt das BMF beispielsweise Hinweise zu „Arbeitslohnspenden“, die für viele Arbeitgeber und ihre Beschäftigten in der aktuellen Lage relevant sind. Die Hinweise zur Arbeitslohnspende gleichen größtenteils den entsprechenden Verwaltungsanweisungen zur „Fluthilfe 2021“.
Mit Urteil vom 02.12.2021 (VI R 23/19), veröffentlicht am 24.03.2022, hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass nachgezahlte Überstundenvergütungen, die für einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten veranlagungszeitraumübergreifend geleistet werden, mit einem ermäßigten Steuersatz zu besteuern sind.

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) aktualisierte das Anwendungsschreiben zur Abgrenzung von Geldleistung und Sachbezug, welches erstmals am 13.04.2021 veröffentlicht wurde. Die Frage, welche Gutscheine bzw. Geldkarten und unter welchen Voraussetzungen steuerfrei gewährt können, ist komplex und relevant für den Lohnsteuerabzug sowie für Vergütungsstrukturen. Aktualisierte Passagen des Anwendungsschreibens markierte das BMF.
Das Bundesfinanzministerium hat einen Referentenentwurf für angekündigte Steuerentlastungen für Verbraucher veröffentlicht. Es hält die Entlastungen vor allem wegen deutlich gestiegener Energiepreise für erforderlich.
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