Kundenservice Veranstaltungen: 02234-9894940
Kundenservice Bücher: 089-21837921
Aboservice Zeitschriften: 089-21837110

Meldepflicht von ausländischen Saisonarbeitnehmern

Da nun die Zeit der Ernte und Volksfeste gestartet ist, möchten wir erneut auf die Meldepflicht der ausländischen Saisonarbeitnehmer hinweisen. Nach § 188 Abs. 4 SGB V i. d. F. ab 01.01.2018 haben Arbeitgeber in der Anmeldung anzugeben, ob der Arbeitnehmer zum Personenkreis der Saisonarbeitnehmer gehört.

Definition Saisonarbeiter

Ein Saisonarbeitnehmer in diesem Zusammenhang ist, wer vorübergehend, für eine versicherungspflichtige Beschäftigung, von bis zu acht Monaten nach Deutschland gekommen ist, um einen jahreszeitlich bedingten, jährlich wiederkehrenden, erhöhten Arbeitsbedarf des Arbeitgebers abzudecken.
Ausländische Arbeitskräfte werden vorübergehend, jahreszeitlich bedingt und jährlich wiederkehrend eingestellt. Hierbei gilt es zu beachten, dass nicht nur die „klassischen“ Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft gemeint sind, sondern auch Arbeitnehmer die zum Beispiel in Unternehmen zur Urlaubszeit eingesetzt werden, bei denen langfristige Projekte laufen oder bei Volksfesten (z. B. Frühlingsfest, Oktoberfest.

DEÜV-Meldung

Das Kennzeichen ist nur bei gesetzlich krankenversicherten Mitarbeitern bei der Anmeldung (Grund 10) oder bei der kombinierten An- und Abmeldung (Grund 40) abzugeben. Bei Meldungen für geringfügig Beschäftigte (Personengruppe 109 und 110) sowie für Beschäftigte die ausschließlich in der UV versichert sind (Personengruppenschlüssel 190) ist keine Angabe erforderlich.

Quelle: alga-Competence-Center

Foto: © dephoto/Fotolia.com