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Für die Inanspruchnahme und Verwertung von künstlerischen oder publizistischen Leistungen müssen Unternehmen die Künstlersozialabgabe zahlen. Zum 1.1.2021 bleibt der Hebesatz stabil in Höhe von 4,2 Prozent.
Zunächst gibt es neue Einkommensgrenzen. Lag die Obergrenze des gemeinsamen Einkommens bisher bei 300.000 €, wird die Grenze jetzt auf 500.000 € angehoben.
Im Zuge des neuen Krankenkassenwahlrechtes wurde die Bindungsfrist nach einer Krankenkassenwahl von bisher 18 Monaten auf zwölf Monate verkürzt. Für Fälle, in denen die Kündigung im Jahre 2020 ausgesprochen wurde, die – längere - Bindungsfrist aber noch nicht abgelaufen war, haben die Spitzenverbände der Krankenkassen entsprechende Regelungen vereinbart. Für Übergangsfälle hat der Spitzenverband Bund der Krankenkassen einige Beispiele veröffentlicht.

Kurzarbeitergeld

Die coronabedingten Sonderregelungen für das Kurzarbeitergeld (höhere Prozentsätze, Bezugsdauer) sind über den 31.12.2020 hinaus verlängert worden.
Bei Minijobs werden die Beiträge an die Minijobzentrale gezahlt. Die Umlagesätze sind zum 1 Oktober 2020 erhöht worden.
Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Anspruchsdauer auf Kinderkrankengeld jeweils um fünf bzw. zehn Tage verlängert. Diese Regelung ist aber zum 31.12.2020 wieder ausgelaufen.
Das digitale Meldeverfahren zwischen Arbeitgeber und Sozialversicherung wird immer weiter ausgebaut. Auch zum 1. Januar 2021 gibt es wieder Neuerungen, die zu beachten sind. Aufgrund der teilweise langen Vorlaufzeiten sind auch bereits Änderungen ab 2022 verabschiedet, auf die wir ebenfalls hinweisen.
Bei Minijobs werden die Beiträge an die Minijobzentrale gezahlt. Diese ist auch zuständig für die Durchführung der Entgeltfortzahlungsversicherung (U1, U2).
Der Referentenentwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung für das Jahr 2021, wurde vom Bundesarbeitsministerium veröffentlicht.
Noch ist etwas Zeit, aber ab 2022 sollen die für das Elterngeld notwendigen elektronisch ausgetauscht werden. Die Elterngeldzahlstellen sollen die Daten beim Arbeitgeber über das so genannte rvBEA-Verfahren anfordern können.
Wer ein krankes Kind betreuen muss, hat Anspruch auf Freistellung von der Arbeit und auf ein Kinderkrankengeld der gesetzlichen Krankenkasse.
Ab dem 4. Monat beträgt das Kurzarbeitergeld 70 Prozent bzw. auf 77 Prozent für Beschäftigte mit Kindern (statt 60/67 Prozent).
Ab dem 7. Monat wird das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent bzw. auf 87 Prozent für Beschäftigte mit Kindern erhöht.

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