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Verfassungsbeschwerde zur Entfernungspauschale


Die Richter des Bundesfinanzhofes (BFH) haben mit Beschluss vom 15.11.2016 zum Aktenzeichen VI R 4/15 (BStBl 2017 II S. 228) entschieden, dass keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen, dass durch die Entfernungspauschale (0,30 Euro je einfachen Entfernungskilometer) sämtliche gewöhnlichen wie außergewöhnlichen Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßige Arbeitsstätte (seit 1. Januar 2014 erste Tätigkeitsstätte) abgegolten werden.

Gegen diesen Beschluss des BFH wurde nun Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Aktenzeichen beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) lautet 2 BvR 308/17. 

Praxishinweis:  Das BVerfG wird die Gelegenheit haben, zur Verfassungsmäßigkeit der Entfernungspauschale nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG zu entscheiden.