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LOHN+GEHALT informiert praxisnah und aktuell über Entwicklungen, Neuerungen und Trends zu allen Themen der Entgeltabrechnung – von Arbeitszeitflexibilisierung über betriebliche Altersversorgung und Reisekosten bis zu Vergütungsmodellen und Zeitwirtschaft. Das Fachmagazin berichtet über Abrechnungsmethoden und -verfahren, einsetzbare Technologien und stellt die neuesten Softwareprodukte sowie gegenwärtige Fachliteratur vor. Praxisnähe bieten vor allem differenzierte Markt- und Anbieterübersichten und Pflichtenhefte für Softwareprodukte, Outsourcing- und externe Dienstleistungen sowie Consultingangebote.

 

 LUG_3-2021_CoverLOHN+GEHALT 3/2021

Die Fachzeitschrift LOHN+GEHALT bietet auch in der aktuellen Ausgabe 3/2021 wieder aktuelle und spannende Berichte zu den relevanten Themen aus Entgeltabrechnung und HR.

Weiterbildung ja, aber bitte nachhaltig (Teil 1)

Weiterbildung im Beruf hat einen hohen Stellenwert – zumindest in der Mehrzahl der Unternehmen. Die Bedeutung wird durch staatliche Maßnahmen und Unterstützungen unterstrichen. Einige von Kurzarbeit betroffene Betriebe nutzen die Zeit, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden und fit zu machen für die Zukunft. Die Weiterbildungsindustrie profitiert in Teilen von der Corona-Krise – zumindest diejenigen Anbieter, die bereits digital unterwegs waren oder sich jetzt schnell umgestellt haben.

Bei den Anbietern gibt es – wie in vielen Bereichen – Licht und Schatten. Die Unternehmen sollten sich deshalb im Vorfeld genau anschauen, an wen sie Weiterbildungsaufträge geben, und die Durchführung überwachen.

Aber auch, wenn das Bildungskonzept gut ist und vernünftig durchgeführt wird, ist die Nachhaltigkeit nicht immer gegeben. Viel zu oft haben sich die neu erworbenen Kenntnisse schon nach kurzer Zeit wieder verflüchtigt. Ganz besonders, wenn das neu Erlernte nicht gleich in die Praxis und die tägliche Arbeit integriert werden kann.

Einzelne Weiterbildungsunternehmen bieten inzwischen eine Vertiefung bzw. Festigung des Erlernten auch nach Beendigung der eigentlichen Schulung an, aber leider längst noch nicht flächendeckend.

Was können die Unternehmen also tun, um die Schulungsinhalte und -erfolge zu festigen und für eine spätere Anwendung zu sichern? Dabei helfen verschiedene Bausteine bzw. Maßnahmen.

Tipps für die Abrechnung international tätiger Arbeitnehmer

Leben und arbeiten Arbeitnehmer in verschiedenen Ländern, ist dies auch für die jeweiligen Lohnabrechner eine große Herausforderung. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass es aufgrund steuerrechtlicher Änderungen der letzten Jahre einiges zu beachten gilt – auch um negative Folgen, insbesondere im Kontext von Abfindungen, zu vermeiden.

Bei der Besteuerung internationaler Arbeitnehmer ist zunächst danach zu unterscheiden, ob eine unbeschränkte oder beschränkte Steuerpflicht vorliegt. Unbeschränkt steuerpflichtig ist in Deutschland jeder, der hierzulande einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Beschränkt steuerpflichtig sind u. a. Arbeitnehmer, die weder Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, aber Einkünfte aus einer in Deutschland ausgeübten nichtselbständigen Arbeit für einen deutschen Arbeitgeber beziehen. Bei beschränkt steuerpflichtigen Arbeitnehmern gilt die Einkommensteuer grundsätzlich als mit dem Lohnsteuerabzug abgegolten.

„Versager“ sind nicht die Schlechtesten!

Wer sein Studium abbricht, weil er feststellt, dass er es sich anders vorgestellt hat, dass ihm der Beruf doch nicht zusagt, oder weil er mit den Anforderungen an ein solches Studium nicht klarkommt – ist das ein Versager? Oder nur jemand, der klug genug ist, sich ein Scheitern einzugestehen und einen Neustart zu wagen?

Gründe für einen Abbruch des Hochschulstudiums gibt es viele. Immerhin rund 130.000 junge Leute brechen ihr Studium vorzeitig ab. Klar, einige wechseln auch „nur“ den Studiengang, aber viele suchen sich dann etwas völlig anderes. Eine Chance für Ausbildungsbetriebe, diese Kandidaten für eine duale Ausbildung oder ggf. ein duales Studium zu gewinnen. Die Erfahrungen von Ausbildungsbetrieben, die genau solche Azubis gesucht haben, sind durchweg positiv.

Rund 30 Prozent der Studienabbrecher fühlen sich überfordert, immerhin 15 Prozent wünschen sich lieber praktische Arbeit. Trotz aller Analysen – den typischen Studienabbrecher gibt es nicht. Oft ist es auch nicht ein Grund allein, sondern es kommen mehrere Faktoren zusammen. Gerade mit Blick auf Corona wird deutlich, dass es sich oft um ein finanzielles Problem handelt. Auch hier kann die duale Ausbildung punkten, denn da wird vom ersten Tag an bezahlt. Weil die Gründe so individuell sind, ist es auch der Zeitpunkt, zu dem abgebrochen wird. Deshalb ist die Suche und Ansprache von Studienabbrechern für die Unternehmen nicht ganz so einfach – aber es lohnt sich.

Entgeltfortzahlung - Berücksichtigung von lohnsteuer- und beitragsfreien SFN-Zuschlägen

Arbeitgeber können Arbeitnehmern, die an Sonn- und Feiertagen oder nachts tatsächlich arbeiten, nach § 3b Einkommenssteuergesetz (EStG) lohnsteuer- und beitragsfreie Zuschläge gewähren (SFN-Zuschläge). Doch was passiert, wenn die Arbeit wegen Arbeitsunfähigkeit, im Urlaub oder an Feiertagen ausfällt und der Lohn fortgezahlt wird? Müssen die Zuschläge in diesen Fällen auch gewährt werden? Fraglich ist zudem, ob auch pauschale Zuschläge steuerfrei gewährt werden dürfen.

Nach § 3b EStG sind Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, wenn sie neben dem Grundlohn gezahlt werden, lohnsteuer- und beitragsfrei.

Aktuelles

Mit den Rubriken Aktuelles aus dem Lohnsteuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht sind Sie immer bestens informiert und auf dem Laufenden.


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Die Fachzeitschrift LOHN+GEHALT bietet auch in der aktuellen Ausgabe 3/2021 wieder aktuelle und spannende Berichte zu den relevanten Themen aus Entgeltabrechnung und HR.

Weiterbildung ja, aber bitte nachhaltig (Teil 1)

Weiterbildung im Beruf hat einen hohen Stellenwert – zumindest in der Mehrzahl der Unternehmen. Die Bedeutung wird durch staatliche Maßnahmen und Unterstützungen unterstrichen. Einige von Kurzarbeit betroffene Betriebe nutzen die Zeit, um ihre Mitarbeiter weiterzubilden und fit zu machen für die Zukunft. Die Weiterbildungsindustrie profitiert in Teilen von der Corona-Krise – zumindest diejenigen Anbieter, die bereits digital unterwegs waren oder sich jetzt schnell umgestellt haben.

Bei den Anbietern gibt es – wie in vielen Bereichen – Licht und Schatten. Die Unternehmen sollten sich deshalb im Vorfeld genau anschauen, an wen sie Weiterbildungsaufträge geben, und die Durchführung überwachen.

Aber auch, wenn das Bildungskonzept gut ist und vernünftig durchgeführt wird, ist die Nachhaltigkeit nicht immer gegeben. Viel zu oft haben sich die neu erworbenen Kenntnisse schon nach kurzer Zeit wieder verflüchtigt. Ganz besonders, wenn das neu Erlernte nicht gleich in die Praxis und die tägliche Arbeit integriert werden kann.

Einzelne Weiterbildungsunternehmen bieten inzwischen eine Vertiefung bzw. Festigung des Erlernten auch nach Beendigung der eigentlichen Schulung an, aber leider längst noch nicht flächendeckend.

Was können die Unternehmen also tun, um die Schulungsinhalte und -erfolge zu festigen und für eine spätere Anwendung zu sichern? Dabei helfen verschiedene Bausteine bzw. Maßnahmen.

Tipps für die Abrechnung international tätiger Arbeitnehmer

Leben und arbeiten Arbeitnehmer in verschiedenen Ländern, ist dies auch für die jeweiligen Lohnabrechner eine große Herausforderung. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass es aufgrund steuerrechtlicher Änderungen der letzten Jahre einiges zu beachten gilt – auch um negative Folgen, insbesondere im Kontext von Abfindungen, zu vermeiden.

Bei der Besteuerung internationaler Arbeitnehmer ist zunächst danach zu unterscheiden, ob eine unbeschränkte oder beschränkte Steuerpflicht vorliegt. Unbeschränkt steuerpflichtig ist in Deutschland jeder, der hierzulande einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Beschränkt steuerpflichtig sind u. a. Arbeitnehmer, die weder Wohnsitz noch gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, aber Einkünfte aus einer in Deutschland ausgeübten nichtselbständigen Arbeit für einen deutschen Arbeitgeber beziehen. Bei beschränkt steuerpflichtigen Arbeitnehmern gilt die Einkommensteuer grundsätzlich als mit dem Lohnsteuerabzug abgegolten.

„Versager“ sind nicht die Schlechtesten!

Wer sein Studium abbricht, weil er feststellt, dass er es sich anders vorgestellt hat, dass ihm der Beruf doch nicht zusagt, oder weil er mit den Anforderungen an ein solches Studium nicht klarkommt – ist das ein Versager? Oder nur jemand, der klug genug ist, sich ein Scheitern einzugestehen und einen Neustart zu wagen?

Gründe für einen Abbruch des Hochschulstudiums gibt es viele. Immerhin rund 130.000 junge Leute brechen ihr Studium vorzeitig ab. Klar, einige wechseln auch „nur“ den Studiengang, aber viele suchen sich dann etwas völlig anderes. Eine Chance für Ausbildungsbetriebe, diese Kandidaten für eine duale Ausbildung oder ggf. ein duales Studium zu gewinnen. Die Erfahrungen von Ausbildungsbetrieben, die genau solche Azubis gesucht haben, sind durchweg positiv.

Rund 30 Prozent der Studienabbrecher fühlen sich überfordert, immerhin 15 Prozent wünschen sich lieber praktische Arbeit. Trotz aller Analysen – den typischen Studienabbrecher gibt es nicht. Oft ist es auch nicht ein Grund allein, sondern es kommen mehrere Faktoren zusammen. Gerade mit Blick auf Corona wird deutlich, dass es sich oft um ein finanzielles Problem handelt. Auch hier kann die duale Ausbildung punkten, denn da wird vom ersten Tag an bezahlt. Weil die Gründe so individuell sind, ist es auch der Zeitpunkt, zu dem abgebrochen wird. Deshalb ist die Suche und Ansprache von Studienabbrechern für die Unternehmen nicht ganz so einfach – aber es lohnt sich.

Entgeltfortzahlung - Berücksichtigung von lohnsteuer- und beitragsfreien SFN-Zuschlägen

Arbeitgeber können Arbeitnehmern, die an Sonn- und Feiertagen oder nachts tatsächlich arbeiten, nach § 3b Einkommenssteuergesetz (EStG) lohnsteuer- und beitragsfreie Zuschläge gewähren (SFN-Zuschläge). Doch was passiert, wenn die Arbeit wegen Arbeitsunfähigkeit, im Urlaub oder an Feiertagen ausfällt und der Lohn fortgezahlt wird? Müssen die Zuschläge in diesen Fällen auch gewährt werden? Fraglich ist zudem, ob auch pauschale Zuschläge steuerfrei gewährt werden dürfen.

Nach § 3b EStG sind Zuschläge für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit, wenn sie neben dem Grundlohn gezahlt werden, lohnsteuer- und beitragsfrei.

Aktuelles

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Markus Stier

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