Lohnsteuermitteilung 6/2019 als PDF
Die Highlights der Lohnsteuer-Mitteilungen 06/2019
Der Entwurf zum Jahressteuergesetz 2019 ist da und bringt wichtige Neuerungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Im Fokus stehen die geplante Erhöhung der Verpflegungspauschalen, die Förderung der Elektromobilität und neue Pauschalbesteuerungs-Möglichkeiten für Jobtickets. Doch auch abseits dieses Gesetzespakets gibt es spannende Entwicklungen: Aktuelle Urteile klären, wann die Vermietung eines Arbeitszimmers an den Arbeitgeber als Arbeitslohn gilt, ob Garagenkosten den Nutzungswert eines Dienstwagens mindern und wann eine Baustelle zur ersten Tätigkeitsstätte wird. Zudem gibt es neue Verwaltungsanweisungen zur steuerlichen Behandlung von Essensmarken.
Jahressteuergesetz 2019: Höhere Pauschalen und neue Regeln für Jobtickets
Der Gesetzentwurf sieht eine Anhebung der Verpflegungspauschalen vor. Zudem soll eine neue Pauschalbesteuerung für Jobtickets eingeführt werden, die auch bei Gehaltsumwandlung gilt und die Anrechnung auf die Entfernungspauschale vermeidet. Was bedeutet das konkret für Ihre Abrechnung?
Vermietung des Arbeitszimmers: Arbeitslohn oder Mieteinnahme?
Zahlt der Arbeitgeber für die Nutzung eines häuslichen Arbeitszimmers, ist die steuerliche Einordnung entscheidend. Ein neues BMF-Schreiben klärt, unter welchen Voraussetzungen die Zahlungen als Arbeitslohn oder als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu behandeln sind.
Dienstwagen: Mindern Garagenkosten den geldwerten Vorteil?
Ein Arbeitnehmer stellte seinen Dienstwagen auf eigene Kosten in einer Garage unter und wollte diese Kosten vom geldwerten Vorteil abziehen. Ein Finanzgericht hat nun entschieden, unter welchen Bedingungen Kosten vom Arbeitnehmer getragen werden können und wann sie nicht mindernd wirken.
Erste Tätigkeitsstätte: Wann wird die Baustelle zur festen Einrichtung?
Der Einsatz auf einer langjährigen Baustelle wirft immer wieder die Frage nach der ersten Tätigkeitsstätte auf. Ein aktuelles Urteil zeigt, dass nicht die rückwirkende Betrachtung, sondern eine Prognose bei der Zuweisung entscheidend ist. Welche Kriterien gelten?
Essensmarken & Kantine: Das müssen Sie bei der Abrechnung beachten
Eine neue Verfügung fasst die Regeln zur Bewertung von Mahlzeiten zusammen. Sie klärt Zweifelsfragen bei gemischten Belegen, Homeoffice-Mitarbeitern und der Anwendung der 15er-Regelung. So vermeiden Sie Fallstricke bei der Lohnabrechnung.
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