Innovation : Jugendmobilität zwischen EU und Vereinigtem Königreich erleichtern
Junge EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie britische Staatsangehörige sollen im Vereinigten Königreich bzw. in der Europäischen Union leichter studieren, arbeiten und leben können.

Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union führte zu einer Verringerung der Mobilität zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Besonders junge Menschen haben weniger Möglichkeiten, Lebenserfahrungen jenseits des Ärmelkanals zu sammeln und an einem Austausch in den Bereichen Jugend, Kultur, Bildung, Forschung und Ausbildung teilzunehmen.
Der Vorschlag der EU-Kommission zielt darauf ab, die derzeit größten Hindernisse für die Mobilität junger Menschen auf innovative Weise zu beseitigen und für diese das Recht zu schaffen, leichter und für einen längeren Zeitraum aus der EU in das Vereinigte Königreich und umgekehrt zu reisen. In dem Vorschlag werden die Bedingungen festgelegt (u. a. Alter, Höchstdauer des Aufenthalts, Voraussetzungen für die Teilnahme an der Mobilitätsregelung und Regeln für die Überprüfung von deren Einhaltung), die erfüllt sein müssten, damit junge Menschen (für Studium, Ausbildung oder Arbeit) ihren Aufenthalt ohne Zweckbindung und Quoten antreten können.
Die Empfehlung der Kommission wird nun im Rat erörtert. Wenn dieser zustimmt, wird die Kommission Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich über Jugendmobilität aufnehmen. Eine Idee ist die mögliche Teilnahme des Vereinigten Königreichs am Programm Erasmus+.

