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Junge Entgeltabrechner: Katharina Schäfer : „PAYROLL IST GEIL!“

Lesezeit 2 Min.

LOHN+GEHALT sprach mit Katharina Schäfer, Fachkraft für Entgeltabrechnung bei Agenda Informationssysteme. Die 28-Jährige berichtet über ihre Erfahrungen als „Payrollerin“ und darüber, was sie in diesem Beruf antreibt.

Eine Person mit langen braunen Haaren lächelt sanft in die Kamera. Der Hintergrund ist ein helles, abstraktes Design mit sanften Blau- und Weißtönen.

Frau Schäfer, den Ausbildungsberuf des „Entgeltabrechners“ gibt es in Deutschland nicht, daher speist sich dieses Tätigkeitsfeld mehr oder weniger aus Quereinsteigern. Welchen Beruf haben Sie ursprünglich gelernt und wie sind Sie in diese Sparte geraten?

Ich bin ausgebildete Steuerfachangestellte. Mit der Lohnabrechnung habe ich erst nach meiner Ausbildung angefangen. Das hat mir sofort Spaß gemacht. Später habe ich von Agenda gehört und mich beworben.

Das ausgeschriebene Jobprofil klang abwechslungsreich — und das ist es auch. Ich bin hier direkt ins „Lohn-Team“ gekommen, arbeite zusätzlich in der Anwendungsberatung und betreue unsere Kunden bei Rückfragen zu unserer Software Agenda Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Das Feld der Entgeltabrechnung ist komplex. Wie haben Sie sich Ihr Wissen angeeignet und wie bilden Sie sich fort?

Früher habe ich Seminare zur Fortbildung genutzt. Seit ich bei Agenda bin, bilde ich mich intern weiter — durch Schulungen und durch die Online-Seminare, die wir unseren Kunden anbieten. Mit einem Software-Update geben wir als Information für unsere Nutzer immer die aktuellen rechtlichen Änderungen heraus. Die lese ich nach. Außerdem ist Haufe eine gute Quelle im Payroll-Bereich.

Was ist Ihr Antrieb, als „Payrollerin“ zu arbeiten?

Mir macht meine Arbeit Spaß. Antrieb ist für mich die technische Entwicklung, die ich in den vergangenen Jahren in diesem Bereich beobachtet habe. Früher mussten wir alle Lohnabrechnungen einzeln eintüten und verschicken. Heute lade ich diese in unser Cloud-Portal hoch und die Mitarbeiter greifen einfach online darauf zu.

Wie sehen Sie Ihre beruflichen Perspektiven?

Ich will auf jeden Fall dabeibleiben und die Entwicklung, von der ich gerade gesprochen habe, weiter live erleben. Ich erfahre diese ja nicht nur bei mir selbst, sondern auch in Gesprächen mit unseren Lohnsoftware-Kunden. Durch die digitale Welt geht vieles in unserem Beruf deutlich schneller. Ich bin gespannt, wohin diese Transformation führen wird.

Wenn Sie entscheiden könnten: Welche Maßnahme würden Sie ergreifen, um die Entgeltabrechnung in Deutschland einfacher und transparenter zu machen?

Es gibt viele Entgeltabrechner in Deutschland, die ihre Prozesse noch überwiegend analog gestalten. Das ist in meinen Augen umständlich und mit viel Aufwand verbunden. Dabei gibt es bereits digitale Möglichkeiten, die dafür sorgen, dass alle Informationen an einem Ort gespeichert sind. So greifen Anwender sofort darauf zu. Das schafft in meinen Augen einen Abrechnungsprozess aus einem Guss. Vielleicht fehlt es aktuell an Aufklärungsarbeit, wie transparent Payroll durch die Digitalisierung bereits ist.

Welchen Traumberuf hatten Sie zu Jugendzeiten?

Ich wollte ins Gesundheitswesen. In der Schule hat mir das Rechnungswesen aber so gut gefallen, dass ich mich für den Beruf der Steuerfachangestellten entschieden habe. Frau Schäfer, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

Auf der linken Seite des Bildes ist ein Mann mit kurzen dunklen Haaren zu sehen, der einen dunklen Blazer und ein hellblaues Hemd trägt. Der Hintergrund ist grün, mit dem Text „Markus Matt Chefredakteur LOHN+GEHALT“ in weißer Schrift.

 

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