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Herbst! : Editorial 6/2022

Editorial
Lesezeit 1 Min.
Ein professionell gekleideter Mann mit Brille sitzt selbstbewusst auf einem Ledersofa vor dunkelblauem Hintergrund, hält eine Zeitschrift zum Thema Personalmanagement in der Hand und lächelt freundlich in die Kamera.

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Rekordsommer liegt hinter uns: Hitzewelle, tropische Nächte, volle Schwimmbäder bzw. Strände und sehr gut besuchte Biergärten. Aber der Sommer 2022 hatte auch seine Schattenseiten – auch wenn gerade das Wort Schatten in diesem Zusammenhang unpassend erscheinen mag –, denn nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes war er viel zu heiß und viel zu trocken. Doch der Sommer war nicht nur in Sachen Temperaturen heiß: Auch in Berlin wurde heftig über den richtigen politischen Kurs diskutiert.

Ende Juli veröffentlichte das Bundesministerium der Finanzen (BMF) den Referentenentwurf für ein Jahressteuergesetz 2022. Neben den Anpassungen an europäisches Recht sowie die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesfinanzhofs sind auch weitere Entlastungen für die Bürger geplant. Wir halten Sie über die Entwicklung des Gesetzes auf dem Laufenden.

Seit dem 01.10. ist die Geringfügigkeitsgrenze bei Minijobs auf 520 Euro erhöht. Arbeitnehmer mit einem Entgelt zwischen 450,01 Euro und 520 Euro, die bereits am 30.09.2022 als Midijobber beschäftigt waren, profitieren von den Bestandsschutzregelungen in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Dabei sind auch Befreiungen vom Bestandsschutz möglich. Wir nehmen das Thema in einem Beitrag in den Blick und zeigen Ihnen die aktuellen Regelungen aus der Geringfügigkeitsrichtline und der Richtlinie zum Übergangsbereich vom 16.08.2022.

Im August wurde der Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes für das Jahr 2021 veröffentlicht und verdeutlicht, dass Diskriminierung in Deutschland – nach wie vor – weit verbreitet ist. Über 5.600 Fälle wurden der Antidiskriminierungsstelle im Jahr 2021 gemeldet. Dies ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, der daraus resultiert, dass es insgesamt weniger Anfragen zur Corona-Pandemie gab. Dennoch befinden sich die Anfragen bei der Antidiskriminierungsstelle weiter auf einem Höchstniveau. Das deutet darauf hin, dass die tatsächliche Dunkelziffer um ein Vielfaches höher ist. 28 Prozent aller Anfragen an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes beziehen sich auf Benachteiligungen am Arbeitsplatz, ein wichtiges Thema für Unternehmen und ein wichtiger Beitrag in dieser Ausgabe.

unterschrift Markus Stier

Genießen Sie den hoffentlich „goldenen Oktober“. Alles Gute!

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