Drei Fragen an …
Betrugsrisiken in der Entgeltabrechnung sind für viele Unternehmen ein sensibles Thema – und werden häufig unterschätzt.
„Betrug in der Entgeltabrechnung? Nicht mit uns.“
Betrugsrisiken in der Entgeltabrechnung sind für viele Unternehmen ein sensibles Thema – und werden häufig unterschätzt. Warum Prävention entscheidend ist und wie automatisierte Prüfverfahren von Centric helfen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, erklärt Steven Wernike im Gespräch.
Warum ist die Entgeltabrechnung besonders anfällig für Betrugsrisiken?
Weil hier regelmäßig hohe Geldbeträge verarbeitet werden – oft unter hohem Zeitdruck und mit vielen Beteiligten. Fehlen Kontrollmechanismen oder greifen sie zu spät, können Manipulationen unbemerkt bleiben. Ein klassisches Beispiel sind sogenannte „Geistermitarbeiter“, die im System angelegt sind, obwohl sie gar nicht existieren. Auch die Änderung von
Bankverbindungen oder das eigenmächtige Hinzufügen von Boni zählen zu den häufigsten Betrugsarten. Studien zeigen, dass betroffene Unternehmen nicht nur den direkten Schaden tragen, sondern im Schnitt das Vierfache an Folgekosten aufwenden müssen.
Wie können Unternehmen solche Risiken in den Griff bekommen?
Prävention ist entscheidend. Unsere Centric Audit & Compliance Tools prüfen systematisch auf Unregelmäßigkeiten – nicht erst nach der Abrechnung, sondern bereits im Vorfeld. So erkennen Unternehmen auffällige Zahlungen, doppelte Transaktionen oder ungewöhnliche Gehaltsentwicklungen frühzeitig. Besonders wirkungsvoll sind automatisierte Abweichungsanalysen und das optionale Vier-Augen Prinzip: Auffällige Änderungen, etwa bei Bankdaten oder steuerrelevanten Angaben, werden direkt einer zweiten autorisierten Person vorgelegt. Das schafft Transparenz und Sicherheit.
Welche Vorteile bringen automatisierte Prüfverfahren für die HR-Abteilungen?
Neben der Betrugsprävention vor allem Entlastung. Viele Prüfungen, die früher manuell oder in Excel durchgeführt wurden, laufen heute automatisiert und regelbasiert ab. Das spart Zeit und reduziert Fehlerquellen. Gleichzeitig lassen sich alle Änderungen revisionssicher dokumentieren – ein wichtiger Punkt für interne Revisionen und Wirtschaftsprüfer. Unternehmen, die solche Tools einsetzen, handeln nicht nur effizienter, sondern sind auch besser gegen finanzielle und rechtliche Risiken abgesichert.

