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Automatisierung in der Tarifabrechnung : Digitaler Schub für Tarifprozesse

Rund die Hälfte aller Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland ist tarifgebunden. Kommt es zu neuen Tarifabschlüssen, freuen sich also Millionen Angestellte, während auf Personalabteilungen eine Arbeitslawine zurollt, denn jede neue Tariferhöhung erfordert in vielen Betrieben aufwendige, manuelle Anpassungen in der Lohnabrechnung.

DigitalisierungFokus
Lesezeit 2 Min.

Diese Routineaufgabe bindet personelle Ressourcen, birgt Fehlerpotenzial und kann den administrativen Aufwand erheblich steigern.

Digitale Transformation im Personalwesen

Die digitale Transformation eröffnet hier neue Perspektiven. Moderne Softwarelösungen im Personalwesen ermöglichen es, tarifliche Änderungen zentral zu steuern und automatisiert umzusetzen. Ein Beispiel für ein solches Profi-Tool ist die Lohn- und Gehaltsabrechnung von Agenda Software. Die Lösung vereint die Komplexität der tariflichen Regelungen mit intuitiven Bedienungsoberflächen – sodass Anpassungen nicht mehr einzeln für jeden Mitarbeiter vorgenommen werden müssen, sondern ganze Gruppen mit wenigen Klicks korrigiert werden können.

Automatisierte Tariflohnanpassungen

Sobald die Personalfachkraft einen Tarifvertrag mit den grundlegenden Informationen angelegt hat, übernimmt die Software die zeitintensiven Aufgaben. Sie ermittelt automatisch, welches Tarifentgelt für die jeweilige Tarifgruppe und Tarifstufe gilt. Besonderheiten wie Teilzeitanstellungen oder rückwirkende Anpassungen fließen dabei ebenso in die Berechnungen ein. Auch die Anpassung der Tarifstufen übernimmt die Anwendung nach der festgelegten Zeitspanne selbstständig.

Wird eine Tariferhöhung fällig, können prozentuale Anpassungen und Mindesterhöhungen automatisch angewendet werden. Einigen sich Tarifparteien beispielsweise auf eine Erhöhung des Tarifentgelts um vier Prozent, mindestens aber um 100 Euro, überprüft die Software, ob das Entgelt eines Mitarbeiters durch die prozentuale Erhöhung um mindestens 100 Euro steigt. Ist dies nicht der Fall, erhöht sich der Lohn automatisch um den Mindestbetrag.

Auch Kompensationszahlungen, die häufig zur Überbrückung von Verzögerungen beim Tarifabschluss vereinbart werden, berechnet die Software von selbst und ordnet sie den jeweiligen Mitarbeitern zu.

Transparenz und Übersicht in der Abrechnung

Eine klare Darstellung der Tarifentgelte in den Personalstammdaten erleichtert Verantwortlichen den Überblick. Auf einen Blick wird ersichtlich, welche Tarifstufe welchem Mitarbeiter zugeordnet ist – ein wichtiger Schritt, um Rückfragen zu minimieren und Fehlerquellen auszuschließen.

Auch in den Lohn- und Gehaltsabrechnungen werden die Tarifinformationen verständlich und nachvollziehbar präsentiert. Diese Transparenz fördert das Vertrauen der Beschäftigten in die Richtigkeit ihrer Abrechnungen und trägt zu einer reibungsloseren internen Kommunikation bei.

Ressourceneffizienz und strategische Entlastung

Moderne Software reduziert Verwaltungsaufwand und schafft Freiraum für strategische Aufgaben. Die Automatisierung der Tariflohnanpassungen führt zu Effizienzgewinnen, die sich nicht nur in Zeitersparnissen, sondern auch in einer nachhaltig gesenkten Fehlerquote in der Lohnbuchhaltung widerspiegeln. Dies wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter aus und verschafft dem Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Mehr Informationen finden Sie unter: agenda-lohn.de

Agenda-min
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Christoph Buluschek ist Leiter
Account-Management und E-Business
bei Agenda und Experte für
die Digitalisierung von Lohn- und
Gehaltsprozessen

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