Aus- und Fortbildung : Berufsbildung 4.0 – BIBB veröffentlicht erste Teilstudien
Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird Aufgaben, Anforderungen sowie Qualifikations- und Fachkräftebedarfe teilweise erheblich verändern. Diese Veränderungen kommen allerdings an den Arbeitsplätzen und in den Betrieben in unterschiedlichem Ausmaß und nicht gleichzeitig an. Die Profilveränderungen in den Erwerbsberufen werden zum Teil sehr deutlich ausfallen, und Beschäftigte müssen künftig verstärkt über Kernkompetenzen wie Lernkompetenz, Medien- und IT-Kompetenz, Kommunikationskompetenz, Prozess- und Systemverständnis sowie ein hohes Maß an Flexibilität und Spontaneität verfügen.
Dies sind Ergebnisse eines sogenannten „Berufescreenings“ von insgesamt zwölf Berufsbereichen, das Bestandteil der gemeinsamen Initiative des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Titel „Berufsbildung 4.0: Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen“ gewesen ist. Ziel der systematischen Untersuchungen war es, exemplarisch festzustellen, wie die Digitalisierung die jeweiligen Berufe verändert, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten künftig notwendig sind, um die berufliche Handlungsfähigkeit zu erlangen, und wie eine erfolgreiche Ausbildung von morgen gestaltet werden kann.
Informationen zu den Aktivitäten des BIBB im Rahmen einer Berufsbildung 4.0 finden Sie unter www.berufsbildungvierpunktnull.de.

