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Digitalisierung: Ethische Leitlinien für Künstliche Intelligenz vorgelegt

Kurz notiertMagazin
Lesezeit 1 Min.
Eine Sonnenbrille liegt über einem gefalteten Papier mit einer Europakarte, die über der Flagge der Europäischen Union mit blauem Hintergrund und gelben Sternen liegt.

Eine von der EU-Kommission berufene unabhängige Expertengruppe für Künstliche Intelligenz (KI) hat ethische Leitlinien für die Entwicklung vertrauenswürdiger Künstlicher Intelligenz vorgelegt. Die insgesamt 33 Anforderungen unterstützen einen auf den Menschen ausgerichteten Ansatz in der Künstlichen Intelligenz und berücksichtigen, dass Künstliche Intelligenz zu den transformativsten Technologien für Innovation und Produktivität zählt.

Um die Ethikleitlinien für vertrauenswürdige KI zu prüfen und weiterzuentwickeln, können Organisationen in der gesamten EU nun die Bewertungsliste für die Schaffung vertrauenswürdiger KI, die Teil der Leitlinien ist, testen. Mehr als 300 Organisationen haben bereits ihr Interesse bekundet. Die Online-Umfrage läuft bis zum 1. Dezember 2019. Veröffentlicht wird das Ergebnis Anfang 2020.

Die Experten unterstützen eine risikobasierte KI-Governance, einschließlich einer umfassenden Darstellung der einschlägigen EU-Rechtsvorschriften, sowie eine Möglichkeit, regulatorische „Sandkästen“ zu nutzen, um Innovationen zu fördern und die Gesellschaft vor unvertretbaren Nachteilen zu schützen.

Mehr Rechtssicherheit wird es bei der Cybersicherheit bei Online-Diensten und Gebrauchsgütern geben. Neue Vorschriften zur Cybersicherheit sind bereits in Kraft getreten. Sie sehen einen gesetzlichen Rahmen für die Cybersicherheitszertifizierung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen vor und stärken das Mandat der EU-Agentur für Cybersicherheit. Darauf hatten sich die EU-Institutionen im vergangenen Dezember geeinigt.

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