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Gesetzliche Krankenversicherung : Weitere Kassenfusionen in Prüfung

Kurz notiertMagazin
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Die Konsolidierung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) setzt sich fort. Mehrere Krankenkassen prüfen derzeit mögliche Zusammenschlüsse. Dazu zählen unter anderem die IKK gesund plus und die IKK Brandenburg und Berlin. Nach Angaben der Kassen soll eine Entscheidung über eine mögliche Fusion im Laufe des Jahres 2026 getroffen werden.

Die IKK gesund plus hatte zuletzt rund 412.000 Versicherte, die IKK Brandenburg und Berlin etwa 209.000. Im Falle eines Zusammenschlusses würde die neue Kasse damit auf mehr als 600.000 Versicherte kommen und zu den größeren gesetzlichen Krankenkassen zählen.

Auch in anderen Bereichen der GKV werden Zusammenschlüsse geprüft. So befassen sich unter anderem Betriebskrankenkassen mit möglichen Kooperationen oder Fusionen. Hintergrund sind steigende Anforderungen an die Kassen, insbesondere durch Digitalisierung, den zunehmenden Fachkräftemangel sowie finanzielle Belastungen im System.

Die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zurückgegangen. Während es Anfang der 1990er Jahre noch deutlich über 1.000 Kassen gab, liegt die Zahl aktuell bei unter 100. Weitere Zusammenschlüsse könnten diese Entwicklung fortsetzen.

Parallel dazu wird politisch über strukturelle Veränderungen im Kassensystem diskutiert. Unter anderem hat Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, eine deutliche Reduzierung der Kassenzahl ins Gespräch gebracht. Auch Gesundheitsministerin Nina Warken zeigte sich offen für Überlegungen zu Mindestgrößen für Krankenkassen.

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