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Europas offene Stellen : Anteil unbesetzter Arbeitsplätze geht zurück

Der Anteil unbesetzter Arbeitsplätze ist im Euroraum und in der EU im zweiten Quartal 2026 zurückgegangen. Zwischen den Mitgliedstaaten und Wirtschaftsbereichen bestehen jedoch weiterhin deutliche Unterschiede.

Europa,  Magazin
Lesezeit 1 Min.

Die Quote der offenen Stellen im Euroraum ist im zweiten Quartal 2026 auf 2,1 Prozent gesunken. Im Vorquartal hatte sie noch bei 2,3 Prozent gelegen, im entsprechenden Vorjahresquartal bei 2,2 Prozent. Für die gesamte Europäische Union meldet Eurostat einen Rückgang auf 2,0 Prozent. In beiden Vergleichszeiträumen waren es jeweils 2,1 Prozent gewesen.

Die Kennzahl beschreibt den Anteil unbesetzter Stellen an der Gesamtzahl besetzter und unbesetzter Stellen. Sie gibt damit einen Hinweis darauf, wie groß der noch nicht gedeckte Personalbedarf ist. Zwischen den Mitgliedstaaten bestehen allerdings erhebliche Unterschiede. Unter den Ländern mit vergleichbaren Daten verzeichneten die Niederlande mit 4,1 Prozent und Belgien mit 3,3 Prozent die höchsten Quoten. Es folgten Malta mit 3,1 Prozent und Österreich mit 2,9 Prozent. Die niedrigsten Werte wiesen Rumänien mit 0,5 Prozent sowie Polen und Bulgarien mit jeweils 0,8 Prozent auf.

Die Kennzahl beschreibt den Anteil unbesetzter Stellen an der Gesamtzahl besetzter und unbesetzter Stellen. Sie gibt damit einen Hinweis darauf, wie groß der noch nicht gedeckte Personalbedarf ist. Zwischen den Mitgliedstaaten bestehen allerdings erhebliche Unterschiede. Unter den Ländern mit vergleichbaren Daten verzeichneten die Niederlande mit 4,1 Prozent und Belgien mit 3,3 Prozent die höchsten Quoten. Es folgten Malta mit 3,1 Prozent und Österreich mit 2,9 Prozent. Die niedrigsten Werte wiesen Rumänien mit 0,5 Prozent sowie Polen und Bulgarien mit jeweils 0,8 Prozent auf.

Bild: Carlos Gardel/stock.adobe.com

Gegenüber dem Vorjahresquartal sank die Quote in 15 Mitgliedstaaten, blieb in acht unverändert und stieg in drei. Im Euroraum lag sie im Dienstleistungsbereich mit 2,2 Prozent weiterhin über dem gemeinsamen Wert für Industrie und Baugewerbe von 2,0 Prozent.

Der Rückgang bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Besetzung offener Stellen überall leichter geworden ist. Die Unterschiede zwischen Ländern und Wirtschaftsbereichen bleiben groß; ein generelles Ende des Fachkräftemangels lässt sich aus den Zahlen nicht ableiten.

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