Vorschau 3/26
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Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale
Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat vieler gesellschaftlicher Strukturen, von Sportvereinen bis hin zu sozialen Einrichtungen. Damit dieses Engagement auch finanziell gewürdigt werden kann, hat der Gesetzgeber mit der Ehrenamts- und der Übungsleiterpauschale steuer- und sozialversicherungsrechtliche Privilegien geschaffen. Doch in der Praxis zeigt sich ein anderes Bild: Die Abgrenzung zwischen beiden Pauschalen, die korrekte Anwendung in der Entgeltabrechnung sowie die Einordnung im Zusammenspiel mit weiteren Einkünften werfen regelmäßig Fragen auf. Wann greift welche Pauschale? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Und wo lauern typische Fehlerquellen, die im Rahmen von Prüfungen schnell relevant werden können?
„Must be a Match?“ – Der Mythos des perfekten Job-Matches
Recruiting ist längst datengetrieben, algorithmisch unterstützt und vermeintlich präziser denn je. Lebensläufe werden gescannt, Skills gematcht, Cultural Fit bewertet – und doch bleibt am Ende oft ein ungutes Gefühl: Warum funktionieren „perfekte“ Matches so häufig nicht? Der Beitrag stellt eine unbequeme These in den Raum: Das perfekte Job-Match ist weniger Realität als vielmehr ein strategischer Irrtum. Zwischen überoptimierten Anforderungsprofilen, standardisierten Auswahlprozessen und KI-gestützten Vorauswahlen geht der Blick für das Wesentliche verloren, den Menschen hinter der Bewerbung. Statt maximaler Passgenauigkeit rückt eine andere Frage in den Fokus: Wie viel Entwicklungspotenzial, Reibung und Unschärfe braucht es eigentlich für nachhaltige Zusammenarbeit?
Führung auf Distanz – Welche Kompetenzen über den Erfolg hybrider Teams entscheiden
Hybride Arbeit ist keine Übergangsphase mehr, sondern strukturelle Realität. Mitarbeitende wechseln selbstverständlich zwischen Büro, Homeoffice und mobilem Arbeiten und mit dieser Flexibilität verschiebt sich auch das Verständnis von Führung grundlegend. Denn Führung auf Distanz folgt anderen Regeln. Der direkte Austausch wird seltener, informelle Kommunikation bricht weg und viele Interaktionen verlagern sich in digitale Räume. Gleichzeitig steigt die Erwartung an Eigenverantwortung, Selbstorganisation und Ergebnisorientierung. Für Führungskräfte bedeutet das einen klaren Rollenwandel: weg von Kontrolle, hin zu Vertrauen; weg von Präsenz, hin zu Wirkung. Doch genau hier liegt die Herausforderung. Welche Kompetenzen sind künftig entscheidend? Wie gelingt es, Orientierung zu geben, ohne physisch präsent zu sein? Und wie kann Zusammenarbeit stabil bleiben, wenn Nähe nicht mehr selbstverständlich ist.
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