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Warum HCM-Investitionen den Weg zu Wachstum und Effizienz oft verfehlen

Trotz hoher Investitionen in HR-Technologie nutzen 77 % der Unternehmen manuelle Prozesse. Integration ist der Schlüssel zum Erfolg.

Allgemein
Lesezeit 3 Min.
Eine Frau steht in einem modernen Konferenzraum vor einer Gruppe von Kolleginnen und Kollegen und hält eine Präsentation. Hinter ihr zeigt ein großer, an der Wand montierter Bildschirm eine Folie mit dem Titel ‚2026 Workforce Possibility Report‘, dem STRADA-Logo sowie mehreren Fotos von Menschen in verschiedenen Arbeitssituationen im Büro.
Foto: © Strada

Advertorial

Unternehmen weltweit haben in den vergangenen Jahren stark in moderne HR- und Payroll-Technologien investiert. Ziel war es, Effizienz zu steigern, Compliance zu stärken und mehr Transparenz über Workforce-Prozesse zu schaffen. Neue Studien zeigen jedoch ein grundlegendes Problem: Trotz dieser Investitionen gelingt es vielen Organisationen nicht, den erwarteten Mehrwert in der Praxis zu realisieren.

Eine deutliche Lücke besteht zwischen technologischen Möglichkeiten und operativer Realität. Laut dem Workforce Possibility Report 2026 von Strada greifen 77 % der großen Unternehmen weiterhin auf manuelle Prüfungen, parallele Systeme oder Legacy Prozesse zurück, um Payroll- und Workforce-Abläufe sicherzustellen. Dies verdeutlicht, wie verbreitet operative Workarounds trotz moderner Plattformen weiterhin sind.

Die Ergebnisse lassen sich auf vier zentrale Erkenntnisse zurückführen: eine anhaltende Lücke zwischen Investition und operativer Performance, eine zunehmende „Komplexitätssteuer“, die Zeit und Ressourcen bindet, der wachsende Einfluss operativer Komplexität auf die strategische Umsetzung sowie die Rolle von Integration als entscheidender Faktor für den Erfolg leistungsstarker Organisationen.

Trotz kontinuierlicher Investitionen bleibt der Fortschritt begrenzt. Weniger als drei von zehn Unternehmen berichten von signifikanten Verbesserungen in zentralen HR- und Payroll-Ergebnissen. Nur 23 % konnten manuelle Payroll-Aufgaben deutlich reduzieren, und lediglich 21 % verzeichnen eine spürbare Steigerung der Compliance-Sicherheit.

Ein zentraler Befund ist die wirtschaftliche Dimension dieser Komplexität. HR- und Payroll-Teams verlieren im Schnitt 36 % ihrer Kapazität durch die Bewältigung operativer Komplexität. Gleichzeitig wird etwa ein Viertel der Ausgaben für HCM- und Payroll-Technologie durch Ineffizienzen, Fehler und Nacharbeiten gebunden. Diese „Komplexitätssteuer“ wirkt wie eine strukturelle Belastung für Organisationen. Was ursprünglich als operatives Problem galt, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Risiko. Mehr als vier von fünf Unternehmen geben an, dass Workforce-Komplexität ihre Fähigkeit beeinträchtigt, zentrale Ziele umzusetzen – etwa digitale Transformation, internationale Expansion oder die Weiterentwicklung von Kompetenzen.

Hinzu kommt eine unzureichende Datenverfügbarkeit. Obwohl Payroll zu den größten Kostenblöcken zählt, verfügen nur 39 % der Organisationen über Echtzeit-Transparenz bezüglich ihrer globalen Payroll-Ausgaben. In vielen Fällen erfordert die Beantwortung grundlegender Fragen weiterhin die manuelle Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Systemen.

Die Analyse zeigt dabei einen klaren Zusammenhang: Integration ist der entscheidende Erfolgsfaktor. Organisationen mit vollständig integrierten Workforce-Systemen erzielen deutlich bessere Ergebnisse als solche mit fragmentierten Strukturen – sei es bei Datenqualität, operativer Effizienz oder Vertrauen in die eigene Wachstumsfähigkeit.

Fehlendes Wissen bei KI-Anwendungen

Diese strukturellen Defizite werden besonders im Kontext neuer Technologien sichtbar. Obwohl das Interesse an KI-Anwendungen hoch ist, fehlt es vielen Unternehmen an den notwendigen Voraussetzungen, um diese skalierbar einzusetzen. Fragmentierte Systeme und inkonsistente Daten verhindern häufig den Übergang von Pilotprojekten zur breiten Anwendung.

Die Ergebnisse unterstreichen damit einen grundlegenden Wandel im Verständnis von Transformation. Die Einführung neuer Systeme schafft zwar technische Möglichkeiten, ihr tatsächlicher Nutzen hängt jedoch davon ab, wie gut Prozesse, Daten und Strukturen integriert und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Organisationen, die gezielt in Integration und Optimierung investieren, schaffen die Grundlage für nachhaltige Verbesserungen. Sie erhöhen ihre Effizienz, stärken ihre Compliance und gewinnen die notwendige Sicherheit, um datenbasierte Entscheidungen schneller und fundierter zu treffen.
Letztlich geht es nicht mehr darum, die richtige Technologie auszuwählen, sondern sie im operativen Alltag wirksam zu machen. Unternehmen, die Fragmentierung reduzieren und ihre Systeme konsequent integrieren, sind besser in der Lage zu skalieren, neue Technologien zu nutzen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.

Klare Handlungsagenda für Unternehmen

Für Unternehmen entsteht daraus eine klare Handlungsagenda. Entscheidend ist nicht mehr allein die Auswahl der richtigen Technologie, sondern die Fähigkeit, Systeme, Prozesse und Daten konsequent zu integrieren und kontinuierlich zu optimieren. Organisationen, die diese operative Exzellenz erreichen, verwandeln ihre Investitionen in messbaren Mehrwert und schaffen die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, höhere Effizienz und mehr Vertrauen in ihre Workforce-Daten.

Der Workforce Possibility Report 2026 basiert auf einer unabhängigen Studie mit 405 Führungskräften aus den Bereichen HR, Finance, Operations und Technologie in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden in sieben internationalen Märkten. Weitere Informationen zum Workforce Possibility Report 2026 unter Workforce Possibility | Strada Global.

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