Entgelttransparenz-Checkliste: 6 Schritte zur Vorbereitung
Diese Checkliste zeigt die wichtigsten Schritte, mit denen Arbeitgeber die Anforderungen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie schon heute umsetzen können – ohne auf das deutsche Umsetzungsgesetz zu warten.

Diese Checkliste fasst die sechs wichtigsten Schritte zusammen, mit denen Sie die Anforderungen der Entgelttransparenz Richtlinie schon heute angehen können, ohne auf das deutsche Gesetz zu warten.
Vergütungsdaten so strukturieren, dass sich Durchschnittswerte je Vergleichsgruppe – aufgeschlüsselt nach Geschlecht – auf Knopfdruck und datenschutzkonform erzeugen lassen.
✓ Vergleichsgruppen vorbereiten
Gemeinsam mit HR die Grundlage für eine objektive Stellenbewertung schaffen (Kompetenzen, Belastungen, Verantwortung, Arbeitsbedingungen).
✓ Zulagen und Boni einordnen
Historisch gewachsene Vergütungsbestandteile den objektiven Kriterien zuordnen und Erklärbarkeit herstellen.
✓ Auskunftsprozess definieren
Festlegen, wer Auskunftsanfragen bearbeitet, in welcher Frist und mit welcher Datenquelle – bevor die erste Anfrage kommt.
✓ Stellenanzeigen umstellen
Gehaltsspannen aufnehmen, Frage nach der Gehaltshistorie streichen, geschlechtsneutrale Formulierungen sicherstellen.
Wegen der unmittelbaren Wirkung die zentralen Vorgaben schon jetzt umsetzen, nicht erst mit dem Gesetz.
Unterm Strich: Das fehlende Umsetzungsgesetz verleitet zum Abwarten – und genau das ist das Risiko. Die Richtlinie wirkt zum Großteil heute schon, die Gerichte ziehen mit, und die Pflichten kommen mit Sicherheit. Wer Datenbasis und Vergütungssystematik jetzt in Ordnung bringt, steht entspannt da, wenn das Gesetz kommt. Bis dahin: dranbleiben – wir halten Sie auf dem Laufenden.
Jetzt weiterbilden: Erfahren Sie in den ARGE-Seminaren zur Entgeltabrechnung, wie Sie die Anforderungen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie rechtssicher umsetzen.

